Programm
Freitag, 26.6.2009

Los Reyes Del K.O.

 

Al Cook

Berry B. Goode

Songs from the early Chuck Berry...!!!

   

Mika Stokkinen, guit., voc.
Charlie Fruthner, piano
Werner Dorfmeister, bass
Hannes Kahses, guit.
Didi Mattersberger, drums

Bei einem Konzert von Chuck Berry im Jahr 2008 hatten die beiden Bluesmusiker und Freunde Charlie Furthner und Mika Stokkinen die Idee, aufgrund ihrer Liebe zum Rock´n´Roll, eine Chuck Berry Tribute Band ins Leben zu rufen. Die Rhythmusgruppe dazu war schnell gefunden.

  5 Musiker der nationalen Bluesszene haben sich daraufhin zusammen geschlossen, einem ihrer gemeinsamen Idole Tribut zu zollen.

Die Band orientiert sich vor allem an den Aufnahmen der ChessRecords - Ära der 50er & 60er, mit Hits wie Roll over Beethoven, Johnny B. Goode, Maybelline, Nadine......

Didi Mattersberger an den Drums, Werner Dorfmeister am Kontrabass & Hannes Kasehs an der Rhythmusgitarre garantieren für den nötigen "backbeat".

 

Remember Elvis Band
feat. Ulli Bäer

Ulli Bäer, guit.
Richi Nagy, voc.
Charly Hloch, piano
Harry Hudson, drums
Peter Strutzenberger, bass

Die REMEMBER ELVIS BAND hat es sich zum Ziel gesetzt die Musik des wohl erfolgreichsten Musikers ohne Imitation darzubieten. Das Publikum soll echte Live-Musik wahrhaftig erleben und etwas von der Magie mit nach Hause nehmen, die Elvis Presley zum „Artist of the Century“ machte.

  Gegründet wurde die Band im Jahre 2002. Richi Nagy, Harry Hudson und Charly Hloch bilden den Kern der Band und holen sich gelegentlich eine Reihe von ausgezeichneten Musikern zur Unterstützung hinzu: Ulli Bäer, Peter Strutzenberger

 

Siggi Fassl' Tribute to
Jerry Lee Lewis

Siggi Fassl, voc., guit.,
Charlie Furthner. piano
Robert Hacker, guit,.
Michael Hudec, bass
Didi Mattersberger, drums

Bericht von Al Cook auf www.blues.at:
Ein Abend mit der Tribute To Jerry Lee Lewis Band.
©by Al Cook 2009

Jerry Lee Lewis, der sich gerne den Beinamen „The Killer“ gibt, hätte gut daran getan, sich mal seine Jünger anzuhören, die seiner Musik das zusätzliche Quentchen Pfeffer verpaßten und damit auch für powerverwöhntes Jungvolk was zu bieten hatten.
Siggi Fassls Idee, eine Band zusammenzustellen, die Jerry Lee‘s Hits und Country-Nummern in erweiterndem Bandarragement zu präsentieren, konnte einfach nicht fruchtbarer realisiert werden.
Die Besetzung kann man getrost als Garantie für perfektes und vor allem innovatives Zusammenspiel betrachten. Siggi ist nicht nur die Stimme des Quintetts, sondern auch die alles zusammenhaltende Führungskraft, ohne auf der Bühne autoritär zu wirken. Solch ein Konzept produziert einfach kreative Spielfreude, ohne sich mit dem Dirigentenstock auf die Stiefel schlagen zu müssen.
Natürlich ist Jerry Lee‘s Musik auf die vorrangige Präsenz des Klaviers aufgebaut und das hat Charlie Furthner voll im Griff. Was dieser Mann an Klängen und vor allem an publikumswirksamen und begeisternden Riffs hervorzaubert, läßt das Original zeitweise schön nachhinken.
Ich habe zur Zeit der ausgehenden 50er als junger Rock n Roll Fan genug Jerry Lee Lewis Hits gehört. Doch irgendwann mußte nach dieser, bis zum Exzess ausgeschlachteten Triolenhämmerei, noch etwas kommen......Seit ich Charlie auf dem Piano erlebt habe, weiß ich, was da noch gefehlt hat.
Charlie Furthner hat das geschafft, was ich mir unter einem Vollblutmusiker vorstelle. Den stilistischen Rahmen nicht zerstören und doch soviel eigenes einbringen, um nicht in der Verehrung historischer Vorbilder zu erstarren.
Die Sologitarre, die bei den Originalen fast nie über die Bedeutung einer Pauseneinlage hinauskam, bekam durch Robert F.G. Hacker einen Stellenwert, der sie mühelos zum ebenbürtigen Partner des Klaviers avancieren ließ. Daß stilechte Rock n Roll Gitarre nicht unbedingt im Rudimentären dahingrundeln muß, braucht uns Robert nicht mehr vorzuführen. Die Jahre bei den Salty Dogs haben den Ruf dieses Hochklassegitarristen für alle Zeiten fixiert.
Ohne jetzt auf einzelne Nummern einzugehen, erfüllt mich die Tatsache, daß Robert beim Thema bleibt und seine Soli weder zerstörerisch sind, noch aus chaotischen Allerweltsphrasen bestehen, die man ohne zu überlegen, zu jedem Song dazuhängen kann.
Die einzige Freiheit die er sich leistete, bestand aus jazzigem Scatgesang, den er geschickt seiner Gitarre als zweite Stimme folgen ließ. Habe ich schon bei George Benson oder Karl Ratzer gehört. Geht als Augenzwinkern durch....gut gemacht.
Schlußendlich, aber nicht weniger wichtig ist die Rhythmusgruppe, die für den soliden Beat sorgt, auf den keine Band....schon gar keine Rock n Roll Band, verzichten kann.
Didi Mattersberger beweist es immer wieder...
Man muß nicht sein Schlagzeug verdreschen, oder wie King Kong die Felle bearbeiten, um einen kräftigen Backbeat zu liefern. Auch scheppernde 64stel am Crashbecken müssen nicht sein. Schlagzeug muß man im Bauch spüren und das reiht ihn unter die Topdrummer in der Bluesszene. Sieht und hört man ihn spielen, verrät sein Gesicht, daß ihn nichts aus der Ruhe bringen kann. Die jahrelange Routine bei den Mojos hat ihm die Reputation gebracht, die er sich wohl verdient hat.
Michael Hudec, der Bassist verschmilzt mit Didi Mattersberger zu einem Guß, an dem sich jeder Musiker anlehnen kann. Seine aufrechte, durchtrainierte Bühnenpräsenz gibt seinem Baßspiel die Note grundsolider Verläßlichkeit.
Jerry Lee Lewis‘ Tribute Band kann sich kommentarlos mit jeder internationalen Formation von New York bis New Orleans auf die Bühne stellen, denn was ich da manchmal an Begleitbands historischer Rock n Roll Stars gehört und gesehen habe, hält mit unseren Boys absolut keinen Vergleich....
In diesem Sinne....THAT WAS A KILLER.

Vince Weber

Vince Weber erhielt mit 10 Jahren den ersten Klavierunterricht. Mit 16 Jahren spielte er in diversen Hamburger Kneipen im Hafen. So entstand ein zufälliges Treffen mit Otto Waalkes und ein Auftritt Webers in dessen Vorprogramm. 1976 erhält Vince Weber den deutschen Schallplattenpreis für sein Album „The Boogie Man“ auf dem Label von Waalkes Rüssel-Räckords. 1980 wird Weber Redakteur und Moderator beim NDR mit der Sendung „Blues am Dienstag“.

Weber spielte auf Festivals und Clubgigs unter anderem mit Big Joe Williams , Abi Wallenstein , Henry Heggen , Axel Zwingenberger , Jay McShann , James Booker , Chuck Berry und Champion Jack Dupree .

Alben:

1975 – The Boogie Man
1977 – Blues 'n Boogie
1980 – Vince the Prince
1987 – Boogie on a blue Song
1991 – Octoroon
1995 – The Best Yet
2001 – The Boogiemeisters (Axel Zwingenberger & Vince Weber)
2002 – Into it (Vince Weber & Michael Maass

 

Samstag, 27.6.2009

Wizards of Blues

 

Christoph "Boogie Wolf" Steinbach

"Der Boogie ist das Beste was der Welt passieren konnte und
die Finger sind das Beste was mir passieren konnte" (Christoph Steinbach)

Ich, Christoph Steinbach, am 24-Dezember 1977 in Kitzbühel geboren, begann mit 6 Jahren das klassische Klavier zu Spielen. Auf einem alten Wiener Piano, übte ich Tag und Nacht. Mit 14 Jahren, leistete ich mir dann mein erstes E-Piano. Ein Akustisches Piano war mit dem Taschengeld eines Schülers nicht drin.

Mit 16 Jahren bekam ich meine ersten Ragtime Platten. Darunter waren auch Boogie-Woogie Platten von Axel Zwingenberger und Vince Weber, die ich bis heute noch sehr gerne anhöre. Dieser Rhythmus des Boogie-Woogie, brachte mich spontan dazu, die Stilrichtung zu wechseln. (Mann, war ich begeistert)
Klassik war seit dem nicht mehr so wichtig. Ich bin bis heute der Meinung: BOOGIE IST DAS BESTE, WAS DER WELT PASSIEREN KONNTE, UND MEINE HÄNDE SIND DAS BESTE, WAS MIR PASSIEREN KONNTE!!!!!!!!!

Endlich keine Noten mehr. Alles wird gespielt, wie man es gerade fühlt. Stundenlanges Sitzen am Klavier, dem Plattenspieler und Platten von James Pete Johnson, Mead Lux Lewis und Albert Ammons. Plattennadel vor, Plattennadel zurück. Immer das Selbe.
Dann lernte ich meinen zukünftigen Drummer, Armin Gurschler , kennen. Unsere Proben dauerten teilweise Tage lang (perfekt!). Glücklicherweise kam es zu den ersten Auftritten in Kitzbühel.

Mit 17 Jahren gab ich die Musikschule auf. Die Auftritte wurden immer mehr und auch bezahlt. (fein) Ich wechselte meinen Beruf, um Halbtags arbeiten zu können und fuhr viel herum, um möglichst viele Boogie & Blues Pianisten zu sehen. Ich lernte sehr gute Musiker kennen: Axel Zwingenberger , Vince Weber, Bob Seeley , B.B. King, Eric Burdon u.v.m . Nebenbei studierte ich 3 Jahre Schlagzeug – Perkussion.

Es folgten Tourneen durch Österreich, Deutschland, Frankreich, Italien, Polen, Ungarn... und zahlreiche Fernsehauftritte (ORF, ZDR, WDR,…), Radioshows (SWR,…) Schließlich entschied ich mich, den Beruf als Instrumenten-Bauer vollkommen aufzugeben, um von meiner Musik voll und ganz zu profitieren.

Höhepunkt meiner Karriere war die Deutschland-Tournee mit Blues Legende Eric Burdon . Unter anderem begleiteten uns auch Star-Gastmusiker. Mittlerweile veranstalte ich auch selbst Festivals. Das „STEINBACH BOOGIE WOOGIE & BLUES FESTIVAL“ - es gibt ja nichts Schöneres als ein Angestellter der Musik zu sein. Seh'n uns bei der nächsten Boogie-Night !

Euer Christoph "Boogie Wolf" Steinbach

 

Sixty Minute Men

Mika Stokkinen – Guitar, Vocals
Josef Krulis – Bariton & Tenor Sax, Vocals
Werner Dorfmeister – Upright Bass, Vocals
Sandra Schennach – Piano
Karl Eder - Drums

Die Band entstand aus der besonderen Liebe zu den treibenden Rhythmen des Rhythm & Blues der 40er Jahre und dem oft dazu getanzten Lindyhop. Aus dem Zusammentreffen von fünf Musikern mit dem gemeinsamen Anspruch, den unverkennbaren rauen Sound im Stile großer Blues Shouter wie Wynonie Harris, Louis Jordan, Roy Brown oder Tiny Bradshaw lebendig zu halten, entstand eine Band in der typischen Besetzung kleiner Tanzcombos der 40er Jahre, bei der kein Bein still bleiben kann. Wem Songs wie „Ella Mae“, Grandpa Can Boogie Too“ oder „Caledonia“ ins Bein fahren, sollte seine Tanzschuhe einpacken und sich diesen Leckerbissen nicht entgehen lassen.

 

Hans Theessink

A Blues & Roots Journey mit dem Bluesman aus Holland

Photo by Milica Theessink

Hans Theessinks Vorzüge sind hinlänglich bekannt. Sonore Vocals, entspannte Atmosphäre, Texte mit Aussage, Gespür für Melodien und Refrains, zurückhaltende aber feinnervige und sensible Instrumentierung. Nach wenigen Songs hat er jedes Publikum fest im Griff.  „Ich mache einfach von Herzen gerne Musik, das ist mein Leben. Auf der Bühne zu sitzen und zu spielen ist für mich das Schönste. Ich versuche, dem Publikum Vielfalt zu bieten und immer wieder Überraschendes einzubauen. Und dies im Bewusstsein, von der amerikanischen Blues Foundation als einziger europäischer Künstler 2009 für einen Blues Music Award – dem Blues-Pendant der Film-Oscars – nominiert zu sein! Nach mehr als 7000 Konzerte und 40 Jahren "on the road" ist HANS THEESSINK eine Institution in Sachen Blues und Rootsmusik. Mit seiner sonoren Stimme und seinem unverkennbarem Gitarrenstil ist der Niederländer und Wahlwiener weltweit gefragt. Seine Tourneen führen ihn durch Europa, Nord-Amerika, Asien, Neuseeland und Australien. Seine Lieder zeugen von einem gewachsenen Songwriter, der sich auch immer wieder aktuellen Themen annimmt. Die US Bluespresse nannte ihn "Ein internationaler Bluesschatz". Er hat 20 Alben, ein Songbuch, ein Lehrvideo und eine DVD veröffentlicht.

2001 wurde ihm von der Stadt Wien der Goldene Rathausmann für seine Verdienste als musikalischer Botschafter verliehen.

2004-Amadeus Award f. d. beste Album i. d. Sparte Jazz/Folk/Blues (für Songs From the Southland)

w ww.theessink.com

 

Mojo Blues Band

Europas bester Chicago Blues


Photo by Sandra Trauner

Erik Trauner – guit., harp, voc
Siggi Fassl – guit., voc.
Charlie Furthner - piano
Herfried Knapp - bass
Didi Mattersberger – drums

"Wie kommst du als Weißer eigentlich dazu Blues zu spielen?"
Das ist die wohl am häufigsten gestellte Frage an Musiker, die nicht aus dem afroamerikanischen Kulturkreis stammen und trotzdem das "Pech" haben dem Blues hoffnungslos verfallen zu sein. Nun gut, vielleicht muten japanische Schrammelmusiker beim Wiener Heurigen auch seltsam an, jedoch haben nun schon ganze Generationen von Musikern lange vor der Mojo Bluesband diese eingangs gestellte Frage obsolet erscheinen lassen. Künstler können meistens nicht erklären, warum sie etwas tun. - Wenn was drin ist, muss es raus - So einfach ist das. Ob es nun möglich oder erlaubt sein soll, sich als Europäer an fremdem Kulturgut zu vergreifen, wer könnte das besser beurteilen als das Publikum selbst.

Die bereits 1977 gegründete Mojo Bluesband muss demnach etwas richtig gemacht haben ! Wenn diese Band mit ihrem so typischen Sound nun schon seit 30 Jahren in Sachen Blues um die halbe Welt gereist ist und mit überzeugend kraftvoller, gefühlsbetonter Musik immer wieder 1000e von Zuhörern bei ihren Konzerten mitreißen kann, so möge dies vielleicht als Antwort gelten.

  Die Mojo Bluesband versteht sich als Bewahrer und wohlgemerkt nicht als Konservierer von kostbarer Musiktradition. Sie schöpft aus der schier unendlichen Geschichte des Blues und wurde nicht zuletzt durch die intensive Zusammenarbeit mit den Bluesgrößen der internationalen Szene selbst ein Teil davon. Kaum eine Band kann auf so umfangreiches zum Großteil veröffentlichtes Sessionmaterial mit unzähligen Legenden des Blues verweisen.

Blues soll nicht nur interpretiert werden, sondern der Ehrgeiz der Musiker besteht darin, ihr Leben und ihre Persönlichkeit mit aller Leidenschaft einfließen zu lassen. Die Tränen und das Lachen, das Leid und die Freuden - Gefühle die jeden von uns ständig begleiten- schreiben die Songs selbst.

 

Little Willie Littlefield &
Jivin' Jewels

Weltstar aus USA mit sensationeller Band

 

Freddie Fischkal (D) – guit.,
Ben „King“ Perkoff (USA) – tenor sax
Bernd Kuchenbecker (D)– upright bass
Michael Maass (D) – drums

   Der am 16. September 1931 im texanischen El Campo geborene Boogie-Pianist und Sänger
startete seine Karriere als Musiker mit 16 Jahren in Houston . Schnell wird er in seiner texanischen Heimat zum "teenage wonderboy", seine erste Platte "Little Willies Boogie" wird umgehend zum regionalen Hit. Ende der 40er gehört er zu den Großen des Rhythm & Blues neben Charles Brown und Nat King Cole.

Nachdem sich der heute 77-jährige mehrere Jahre von der Bühne zurückgezogen hatte ist er seit 2005 wieder in seinem alten Metier tätig. Ein Jahr später bei der Berliner "Masters of Boogie Woogie"-Veranstaltung knüpfte er zu dem ihn dort begleitenden Drummer Michael Maass wieder Kontakte und über einige Ecken und trotz anfänglicher Widerstände Littlefields entstand nun zusammen mit der Band von Michael Maass, den Jivin' Jewels, ein neues Album.

Begleitet wird Little Willie von den Jivin' Jewels, das Rhythmusgespann bilden Michael Maass (drums) und Bernd Kochenbecker, das Tenorsax bedient der US-Amerikaner Ben "King" Perkoff, Freimuth "Freddie" Fischkal die Gitarre.

Tolle Show des immer noch vitalen Meisters und bekannten Showtalents für alle Fans des Blues- und Boogiepianos .


Auskünfte und Reservierungen unter: bluesconvention (Fritz & Renée Hrbek), Tel.: 0650/430 11 82
www.bluesconvention.com
- www.myspace.com/bluesconvention1 - office@bluesconvention.com

INFOS UNTER: (+43)650/430 11 82